Schafe auf dem Dach, Mumien im Keller: Das wusstest du bestimmt noch nicht über München

Schafe auf dem Dach, Mumien im Keller: Das wusstest du bestimmt noch nicht über München

Vor kurzem hat die Stadt München ihren 865. Geburtstag gefeiert. Bei dem Alter ist es kein Wunder, dass es etliche kuriose Geschichten über die bayrische Hauptstadt zu erzählen gibt. Hier findet ihr die zehn besten (Fun-)Facts rund um München.

Fakt 1

Auf einem Münchner Hochhaus sollen bald Schafe grasen – genauer gesagt auf dem Werk 3 am Ostbahnhof. Früher war dort eine Kartoffelknödel-Fabrik der Firma Pfanni.

Fakt 2

Die älteste Pfarrkirche Münchens, der Alte Peter, hatte einst zwei Türme. Während eines verheerenden Brands im 14. Jahrhundert brannten beide Türme aus. Später wurde nur ein Turm wieder neu errichtet.

Fakt 3

Im Jahr 2016 sind 18.107 Kinder in München zur Welt gekommen; 9228 Jungs und 8879 Mädchen. Das heißt: Pro Stunde erblickten in der Isarmetropole im Schnitt zwei Kinder in der Isarmetropole das Licht der Welt.

Fakt 4

Dort, wo heute das Olympiastation steht, lag vor 100 Jahren noch der kleine Flugplatz Oberwiesenfeld. Es gab eine Start- und Landebahn. Die Anzahl der Passagiere, die dort jährlich landeten und abflogen, war in den Höchstzeiten nicht einmal so hoch, wie die Anzahl der Passagiere, die in der heutigen Zeit an einem halben Tag vom Münchner Flughafen starten und landen.

Widerliche Bilanz am Isarstrand

Fakt 5

Nicht nur in Münster gibt es interessante Pathologen-Geschichten, auch in München. Hier werden im Klinikum München-Bogenhausen altägyptische Mumien untersucht. Auch der Ötzi lag hier schon auf dem Sektionstisch.

Fakt 6

Widerliche Bilanz: Nach einem einzigen sonnigen Wochenende sollen sich rund 3,5 bis 4 Tonnen Müll am Isarstrand ansammeln.

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Fakt 7

Nicht nur Schafe sollen bald auf Hochhausdächern grasen. Schon seit 2011 summen Bienen auf Münchner Hochhäusern. Die Initiative „München summt!“ hat mittlerweile an zehn prominenten Standorten Bienenstöcke aufgestellt, etwa auf der Pinakothek der Moderne, dem Gasteig oder dem Landtag. Wer die Bienen besuchen möchte, kann das freitags bei „Meet the bees“ in der Seidlvilla tun.

2016 war die Hälfte der Münchner Einwohner ledig

Fakt 8

BMW – einer der großen in München ansässigen Arbeitgeber – hat nach dem 2. Weltkrieg Küchenutensilien, genauer gesagt Töpfe, hergestellt. Damals konnte man also einen BMW in der Küche stehen haben.

Fakt 9

Südlich des Olympiapark-Geländes befand sich vor etwa 200 Jahren ein Exerzierplatz der königlich bayrischen Armee. Daran erinnern heute noch die dortigen Straßennamen: Schwere Reiter Straße, Lazarettstraße, Infanteriestraße.

Fakt 10

Die Hälfte aller Einwohner Münchens waren im Jahr 2016 ledig – so viele wie noch nie zuvor.

Mitmach-Fakt

In München hängt eine rückwärtsgehende Uhr. Wisst ihr wo? Schreibt es mir in den Kommentaren.

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